PRAXIS
Wo es bereits im Einsatz ist.
OEMs spezifizieren ihn auch als Steckverbinderbehandlung vor dem Versand und kaufen im Gebinde für die Anwendung in der Fertigungslinie.
Feldserviceteams behandeln Telekom-Außenschränke, Basisstations-Steckverbinder und straßenseitige Gehäuse vor Ort und stellen kriechstromgeschädigte Baugruppen ohne Platinentausch wieder her; Hersteller tragen den Film beim Fügen der Steckverbinder in der Montage auf, sodass Produkte geschützt ausgeliefert werden. Die Chemie erreicht, was Tropenschutzlacke nicht erreichen — Steckverbinder-Innenräume, Backplane-Pins, Klemmleisten — und bleibt für den Service wieder zugänglich. Die vor und nach der Behandlung gemessene Erholung des Isolationswiderstands gibt Reparaturbetrieben objektive Abnahmekriterien. Zu den Mengenverbrauchern zählen Telekom-O&M-Dienstleister, Marineelektronik-Services und Reparaturdepots, die feuchtigkeitsgeschädigte Baugruppen früher abgeschrieben haben und sie nun zu Bauteil- statt zu Ersatzkosten wieder in Betrieb nehmen.
Für OEM-Entwicklungsteams beantwortet der Film zudem eine Gewährleistungsfrage: Feldausfallanalysen, die auf Steckverbinderkorrosion und Feuchtigkeitseintritt zurückgehen, lassen sich unmittelbar in einen Behandlungsschritt in der Montagelinie überführen, und die Stückkosten im Container-Maßstab bemessen sich in Cent gegenüber Gewährleistungsfällen, die sich in Serviceeinsätzen, Anfahrten und Reputation bemessen — eine Asymmetrie, die jeder Gewährleistungsverantwortliche sofort erkennt.
